Lied der Freiwilligen Feuerwehr

Die Nacht ist kalt, es pfeift der Wind,
man liegt im warmen Bette,
und träumt von einer Landpartie
mit Muttern um die Wette.
Auf einmal, hast du nicht geseh´n,
Da heult es in der Runde,
unheimlich klingen Sirenen schrill,
dreimal in der Sekunde. (Vallerie, Vallera)

Schnell ist man aus dem Bett heraus
und sucht nach seinen Sachen,
da tönt es von- Mutters - Seite her:
"Was willst denn Du nur machen?
Du willst doch nicht zum Feuer weh´n
in diesem Sturmgebrause?
Es sind ja so viel andere da,
so bleib doch Du zu Hause. (Vallerie, Vallera)

Doch wenn sie merkt, dass man sich kann
nicht an ihr Reden kehren,
dann ist wie umgewandelt sie,
und trieft von guten Lehren:
"Vergiss nur ja das Schaltuch nicht
und halt Dir warm die Glieder!
Und kehr´ nicht erst noch einmal ein
und komme recht bald wieder!" (Vallerie, Vallera)

Doch wenn sie auch so mahnt und spricht
sie meint es gut, die Alte,
es ist ihr nur um ihren Mann,
dass sie sich den erhalte.
Im Herzen ist sie stolz darauf
und fühlt sich sehr geehrt,
dass auch ihr Mann als schmuckes Glied
zur Feuerwehr gehört. (Vallerie, Vallera)

(von Obm. Hugo Voß)